Ein kleiner Ratgeber zur Rauchentwöhnung

Wieso man raucht


Eigentlich sollten Zigaretten in den Sektor Drogen fallen und zwar Harte. Dies ist so, weil durch den Konsum von Zigaretten eine überaus mächtige Sucht entsteht, die es versteht einen immer wieder zum Konsum von Zigaretten zu verführen. Verantwortlich dafür ist das Nikotin, das das Nervensystem eines Menschen beruhigt und entspannt. Besonders in stressigen Situationen sind die Menschen deshalb dazu geneigt sich eine Zigarette an zu stecken. Mindestens genauso schädigend wie beruhigend ist das Nikotin aber auch. Es wird für Hirn- und Herzprobleme verantwortlich gemacht und neben dem Nikotin inhaliert man noch weitere, ziemlich gefährliche und krebserregende Substanzen. Wie man das Rauchen sein lassen kann wird nachfolgend erklärt.


Sich darüber klar werden, wieso man raucht und fest entscheiden es sein zu lassen


Als ersten Schritt sollte man eine Selbstanalyse durchführen um die Gründe für das Rauchen zu finden. Schnell wird man merken, dass es eigentlich keine richtigen Gründe dafür gibt. Die Ruhe und Ausgelassenheit, die einem eine Zigarette bietet, kann man auch woanders suchen, beispielsweise beim Sport oder bei einem guten Buch. Wenn man sich die Sinnlosigkeit des Rauchens vor Augen führt, sollte man in der Lage sein fest zu entschließen mit dem Rauchen aufzuhören.


Freunde suchen, die auch mit dem Rauchen aufhören


In einer Gruppe fällt alles leichter, weil man Mitkämpfer hat, die einen motivieren und man selbst dient ebenfalls für seine Freunde als Motivation. So lässt es sich wesentlich leichter gegen den gemeinsamen Feind – das Rauchen – zu kämpfen. Besser ist es auch mit Freunden, weil man zusammen mit ihnen Alternativen zum Rauchen ausüben kann. Dies kann beispielsweise Sport sein. Gehen Sie doch einmal Fußball oder Tennis spielen und schnell werden Sie bemerken, wie entspannend und ausgleichend das sein kann. In sehr vielen Fällen fühlt man sich nach dem Sport besser als nach einer Schachtel Zigaretten.


Alte Angewohnheiten eliminieren


Jeder Raucher hat mindestens eine Angewohnheit bei der das Rauchen dazu gehört. Diese Angewohnheiten sollten so schnell wie möglich eliminiert werden. Beispiele wären der morgentliche Kaffee zu dem eine Zigarette besonders gut schmeckt. Statt Kaffee kann man anfangen Tee oder Orangensaft zu trinken. Die Pause bei der Arbeit oder in der Schule kann man mit dem Lesen der Zeitung oder mit dem Einnehmen des Frühstücks überbrücken. Besonders Raucher neigen dazu eher zu rauchen anstatt das wichtige Frühstück in der Pause einzunehmen, was zusätzlich ungesund und keinesfalls empfehlenswert ist.


Nicht mit dem Aufhören aufhören


Das Schlimmste, das man machen kann ist rückfällig zu werden. Man sollte standhaft bleiben und sich die Gründe für das Aufhören immer wieder aufrufen. Wenn man das Gefühl hat, dass man keine Chance gegen die Sucht hat, kann man sich auch mit Hilfsmitteln verhelfen, wie beispielsweise Nikotinpflastern – oder Kaugummis oder elektrischen Zigaretten. Durch die Nutzung werden die Entzugssympthome gehemmt und es fällt einem Raucher wesentlich leichter Nein zu sagen. Man sollte mit Hilfsmitteln aber nicht übertreiben, weil diese ansonsten die Sucht noch verstärken können. Die meisten Hilfsmittel führen dem Körper nämlich Nikotin zu, damit es zu keinen körperlichen Entzugserscheinungen kommt.